Das Problem des Organisators ist nicht das des Brautpaars
Eine Hochzeit ist eine private Verteilung an eine bekannte Liste von Verwandten. Ein Event ist das Gegenteil: eine halb-öffentliche Verteilung an eine Menge, deren Kontaktdaten du größtenteils nicht hast. Du kannst die Fotos nicht an Leute mailen, deren Adressen du nie gesammelt hast — und du solltest sie auch nicht sammeln, nur um eine Galerie zu verschicken.
Dieser eine Unterschied entscheidet alles Weitere auf dieser Seite. Dein Verteilkanal ist kein Nachrichten-Thread — es ist ein Schild, ein Slack-Kanal, eine Klassengruppe, ein Newsletter oder eine Folie am Ende des Abschlussvortrags. Der Link muss es also überstehen, von einem Fremden von der Wand abgelesen zu werden, am Handy, im WLAN der Location, ohne einen Anmeldeschritt dazwischen.
Es bedeutet auch, dass dein Link ab dem Moment, in dem du ihn druckst, faktisch halb-öffentlich ist. Plane damit, statt so zu tun, als wäre es anders — der Abschnitt zur Einwilligung weiter unten ist kein Standardtext, sondern der Teil, den Organisatoren am häufigsten gern zuerst gelesen hätten.
Wenn dein Publikum eine bekannte Liste von Leuten ist, die du tatsächlich anschreiben kannst, passt der Ablauf für Hochzeitsalben besser als dieser hier.